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Johannes43 hat geschrieben:Nähere Untersuchungen sollen in Kürze erfolgen. Wisst Ihr, was da die gängigen bzw. besten Diagnosemethoden sind? Darmspiegelung ist schon klar, aber was kommt da noch auf meinen Vater zu? So genau hat man es ihm anscheinend nicht gesagt.
Bono1961 hat geschrieben:Hallo Jo,
nachdem Babs ja nun schon viele grundlegende Dinge erläutert hat, vielleicht noch einmal zurück auf die konkrete Lage und Deine Frage, was nun anliegt: Also, wenn erst die Tumormarker gemessen wurden, dann stehen auf jeden Fall noch an: Darmspiegelung bzw. Endosonographie (um zu sehen, ob der Krebs an derselben Stelle bzw. im selben Organ wiedergekommen ist), dann werden sicher Untersuchungen eingeleitet, um zu sehen, ob evtl. Metastasen da sind. Wahrscheinlich wird ein Ultraschall der Leber gemacht und/oder eine Computertomographie (damit kann man neben Lebermetastasen z. B. auch Lugnenmetas feststellen. Mit Röntgen des Brustkorbs (sog. Röntgenthorax) können auch Lugnenmetas festgestellt werden.
Es gibt also eine ganze Untersuchungsbatterie, die in Gang gesetzt wird, um genau festzustellen, was Sache ist. Die ERgebnisse und Befunde sind dann Grundlage für die weitere Therapie. Wenn das alles durch ist, kann man auch besser sagen, wie die Aussichten sind. Bis dahin müsst Ihr leider noch etwas Geduld haben! Lass uns doch dann wissen, was bei den Untersuchungen rausgekommen ist.
Toi toi toi
Bono
Johannes43 hat geschrieben:Bloß keine Metastasen, ich glaube, das wäre dann das AUS, oder?
Babs hat geschrieben:Johannes43 hat geschrieben:Bloß keine Metastasen, ich glaube, das wäre dann das AUS, oder?
Und ich lebe immer noch.Und noch was: Ich arbeite die ganze Zeit, Vollzeit, 40-Stunden-Woche.
Soviel zum Thema: Metastasen = AUS.
Babs
regi hat geschrieben:Hallo, Johannes43,
habe das mit Deinem Vater gelesen - ja, es ist traurig, wenn man schon Hoffnung sich macht und dann kommt doch wieder etwas dazwischen. Ich bin auch Betroffene und habe seit 2007 Darmkrebs (OP und anschließende Chemo). Dachte auch, dass ich es schaffen könnte, aber leider war bei der Nachsorge im dezember der Tumormarker erhöht. Bei den nächsten Messungen weitere 'Erhöhung bis ich im Februar zum PET überwiesen wurde (CEA 12,1). dort wurde dann eine Lymphknotenmetastase im Bauchraum (nicht operabel) festgestellt. Jetzt bekomme ich wieder chemo + Antikörper. Dabei hat sich der CEA weiter erhöht. Die Ärztin spricht nicht - weicht immer aus. Im Internet habe ich aber gelesen, dass das Gutes bedeutet - sozusagen ein Zerfall der Krebszellen. Also kann man nur hoffen. Wie das bei einem Rezidiv abläuft, weiß ich leider nicht, aber bei Deinem Vater ist es wohl auch noch nicht ganz klar? Grüße ihn recht herzlich. Ich wünsche ihm viel Kraft für das Kommende.
regi
regi hat geschrieben:Hallo, Johannes43,
habe das mit Deinem Vater gelesen - ja, es ist traurig, wenn man schon Hoffnung sich macht und dann kommt doch wieder etwas dazwischen. Ich bin auch Betroffene und habe seit 2007 Darmkrebs (OP und anschließende Chemo). Dachte auch, dass ich es schaffen könnte, aber leider war bei der Nachsorge im dezember der Tumormarker erhöht. Bei den nächsten Messungen weitere 'Erhöhung bis ich im Februar zum PET überwiesen wurde (CEA 12,1). dort wurde dann eine Lymphknotenmetastase im Bauchraum (nicht operabel) festgestellt. Jetzt bekomme ich wieder chemo + Antikörper. Dabei hat sich der CEA weiter erhöht. Die Ärztin spricht nicht - weicht immer aus. Im Internet habe ich aber gelesen, dass das Gutes bedeutet - sozusagen ein Zerfall der Krebszellen. Also kann man nur hoffen. Wie das bei einem Rezidiv abläuft, weiß ich leider nicht, aber bei Deinem Vater ist es wohl auch noch nicht ganz klar? Grüße ihn recht herzlich. Ich wünsche ihm viel Kraft für das Kommende.
regi
Bono1961 hat geschrieben:Hallo Jo,
nachdem Babs ja nun schon viele grundlegende Dinge erläutert hat, vielleicht noch einmal zurück auf die konkrete Lage und Deine Frage, was nun anliegt: Also, wenn erst die Tumormarker gemessen wurden, dann stehen auf jeden Fall noch an: Darmspiegelung bzw. Endosonographie (um zu sehen, ob der Krebs an derselben Stelle bzw. im selben Organ wiedergekommen ist), dann werden sicher Untersuchungen eingeleitet, um zu sehen, ob evtl. Metastasen da sind. Wahrscheinlich wird ein Ultraschall der Leber gemacht und/oder eine Computertomographie (damit kann man neben Lebermetastasen z. B. auch Lugnenmetas feststellen. Mit Röntgen des Brustkorbs (sog. Röntgenthorax) können auch Lugnenmetas festgestellt werden.
Es gibt also eine ganze Untersuchungsbatterie, die in Gang gesetzt wird, um genau festzustellen, was Sache ist. Die ERgebnisse und Befunde sind dann Grundlage für die weitere Therapie. Wenn das alles durch ist, kann man auch besser sagen, wie die Aussichten sind. Bis dahin müsst Ihr leider noch etwas Geduld haben! Lass uns doch dann wissen, was bei den Untersuchungen rausgekommen ist.
Toi toi toi
Bono
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