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Asthma und Sport

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Beitragvon Luftikus79 am Mo Apr 26, 2010 1:15 pm

Titel: Asthma und Sport

Hallo,

ich habe chronisches Asthma seit meiner Geburt. Früher als Kind war es noch sehr viel schlimmer. Inzwischen habe ich wenigstens keine Asthmaanfälle. Allergien habe ich übrigens auch keine.

Momentan wirkt sich mein Asthma eher so aus, dass ich sehr viele Infekte habe also sehr selten infektfrei bin. Das kann ein kleiner Schnupfen sein bis hin zu einer Lungenentzündung.

Ich bin in ärztlicher Behandlung und nehme momentan täglich Ventolair 250, Formotop 6, Singulair. Damit komme ich zur Zeit sehr gut zurecht.

Mein Arzt sagte, es sei zwingend notwendig Sport zu machen. Ich habe auch bisher Sport gemacht, aber durch die Infekte war ich schnell frustriert wieder von vorne anfangen zu müssen.

Trotzdem neige ich zu Übertreibungen.

Momentan mache ich 5-6 mal die Woche "Sport" oder bewege mich in irgendeiner Form. Ich bin ein Outdoor-Mensch (sprich Wandern, Inlinen, JoggWalken oder Radfahren etc.)

Darf ich diese Sportarten jeden Tag machen oder sollte ich lieber Pausen machen?

LG
Michi
Luftikus79
 
Beiträge: 1
Registriert: Mo Apr 26, 2010 1:13 pm

Beitragvon Richard Friedel am Mi Jul 07, 2010 7:57 pm

Titel: Re: Asthma und Sport

Überlegungen und Erfahrung mit Yoga und Asthma.

Beim Yoga soll die Bhastrika- bzw. Blasebalgübung mit kräftiger Brustatmung heilend wirken. In der westlichen Medizin wird die mehr oder weniger verzweifelte Brustatmung im Asthmaanfall als pathologisch eingestuft, die nichts mit einer Selbstheilung zu tun hat.

Extreme Brustatmung ist aber Teil des Repertoires der natürlichen Atmungsformen.

Die Bhastrikaatmung könnte konsequenterweise zur Weisheit des Leibes gehören, zumal die westliche Medizin fundamental und exklusiv auf Medikamente als Therapie beharrt. Eine Therapie kann aber nicht als EBM, als „Evidence-basiert“ gelt, wenn trotz guter Datenlage in der Arzneimittelforschung einem Grundsatz die Plausibilität fehlt.

Durch Forschung von Gwen Skloot in der Mount Sinai School of Medicine, New York, und andere ist bewiesen, dass ein Asthmatiker nicht so einatmet, dass die Bronchien entspannt werden. Ein gesunder Mensch aber reagiert mit Bronchienverengung, wenn im Provokationstest, er nicht durchatmet.

Dies spricht für die Bhastrikaatmung unter fachmännische Anleitung als Hoffungsträger.

Ich selber bin so verfahren, d.h. habe auf einem Crosstrainer im Fitness-Studio 20 Minuten lang mit Puls 130 und mit Betonung der Brustatmung regelmäßig trainiert. Soweit ich beurteilen kann, ist der Körper dann nicht mehr hilflos Allergenen wie Blütenstaub ausgeliefert. Kräftige Atmung stellt die Kontrolle wieder her. Mit der Zeit wird das Durchatmen normal und erfrischend und führt es nicht zu Kurzatmigkeit. Richard Friedel
Richard Friedel
 
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