Ich habe gehört, dass es für Menschen mit erhöhtem Darmkrebsrisiko sinnvoll wäre, zur Vorbeugung gegen Darmkrebs Aspirin zu nehmen. Ist das wahr oder ist das Blödsinn?
tatsächlich gibt es Studien die darauf hindeuten, dass ASS eine Rolle bei der Darmkrebsprävention spielen könnte. Ich neige dazu einzelne Studien jedoch nicht zu hoch zu bewerten.
ASS ist und bleibt ein Wirkstoff mit einem breiten Nebenwirkungsspektrum, den man ohne Absprache mit seinem Hausarzt nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen sollte. Auch sind hier Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu beachten.
Bitte konsultieren Sie Ihren Hausarzt vor einer dauerhaften Einnahme von Aspirin.
Ich werde meinen Arzt darauf ansprechen. Es wäre schon schön, wenn man aktiv etwas zur Vorbeugung tun könnte. Vielleicht gibt es ja auch Studien dazu, an denen man teilnehmen kann? Ich habe gehört, dass man durch eine Studienteilnahme die Möglicheit erhält, mit neuesten Medikamenten behandelt zu werden und gleichzeitig eine sehr gute Betreuung zu erhalten. Aber wahrscheinlich ist man als Diabetiker nur für spezielle Studien geeignet.
je nach individueller Situation kann eine Studienteilnahme durchaus sinnvoll sein, vor allen Dingen dann, wenn einem mit den Standardtherapien nicht mehr geholfen werden kann. Das sollte aber mit den betreuenden Ärzten ausführlich besprochen werden, nicht jede Studie ist für jeden Patienten geeignet, auch wenn man man grundsätzlich die Voraussetzungen dafür erfüllt.
Alzheimerkranke sind nicht nur eine leere Hülle ohne Verstand. "Ich erlebe an mir Verluste, ich erlebe aber auch die anderen Seiten des Menschseins und genieße sie", sagt der 62-jährige Christian Zimmermann aus München, der seit fünf Jahren von seiner Alzheimer-Erkrankung weiß, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".
Körperliche Aktivität tut der Seele gut. Deshalb motivieren Therapeuten Depressive immer öfter, sich mehr zu bewegen. "Wir wissen heute durch viele kontrollierte Studien, dass Bewegung Depressionen und Angsterkrankungen lindern kann", begründet Professor Andreas Ströhle, leitender Oberarzt der Spezialambulanz für Angsterkrankungen am Uniklinikum der Charité Berlin, diesen Ansatz in der "Apotheken Umschau".
Wenn bei einem vorzeitig eingeschulten Kind ADHS diagnostiziert wird, sollte in Erwägung gezogen werden, ob es nicht zu unreif für die Schule ist. Eine Studie an der Universität Vancouver (Kanada) zeigte, dass früh eingeschulte Kinder um fast ein Drittel häufiger das Zappelphilipp-Syndrom attestiert bekommen, berichtet die "Apotheken Umschau".
Viele zuckerkranke Menschen leiden unter chronischen Schmerzen, besonders in den Waden und Füßen. Den Mechanismus der diabetischen Nervenerkrankung haben Wissenschaftler um Professor Dr. Angelika Bierhaus und Professor Dr. Peter P. Nawroth, Ärztlicher Direktor der Abeilung Innere Medizin I und Klinische Chemie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, nun aufgeklärt: Das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal, das beim Abbau von Zucker im Blut entsteht, bindet an schmerzleitende Nervenzellen und macht sie überempfindlich.
Kein Zweifel, im Wartezimmer eines Kinderarztes warten Krankheitskeime auf ihre Opfer. Trotzdem ist die Ansteckungsgefahr begrenzt. "Das Risiko, dass sich Kinder in der eigenen Familie oder im Kindergarten anstecken, ist viel größer", sagt Dr. med. Thorsten Spranger, Kinderarzt aus Bremen, im Apothekenmagazin "Baby und Familie".