Aktuelle Infos zum Thema COPD und Lungenemphysem

Hier erhalten Sie Informationen zu klinischen Studien, Krankheitsbildern, möglichen Therapien und neuesten Forschungserkenntnissen:

Zu den COPD Informationen

Zu den Lungenemphysem Informationen

Angst ,alleine zu sterben

Moderatoren: Moderator, Moderator, Moderator, Moderator

Beitragvon iU98HenG am So Okt 03, 2010 2:14 pm

Titel: Angst ,alleine zu sterben

Hallo copd Freunde
nun sitze ich Tag für Tag in meiner Wohnung und da keiner mit mir redet,fällt mir nur der eine Gedanke ein,hoffentlich nicht in dieser Verdammten Einsamkeit zu sterben,das ist für mich der größte Alptraum.Kennt jemand das Gefühl des verlassen sein? Leider habe ich kein Glück mit Freunden,weil das keiner versteht,wer will denn schon mit so einer deprimierten Person etwas zu tun haben,die nur andere ur Last fallen.Mein einzigster Freund hat mich ja wegen dieser Misere verlassen und so etwas tut ungeheuerlich weh.Gerade dann braucht man jemand,aber der denkt nur an seine Spielautomaten,die sind ihm Wichtiger.Ich habe ja auch noch andere Sachen an den Hacken,die mir das Leben erschweren,das macht keiner mit.COPD ist nun mal eine schwere Krankheit,die mit allen Tücken ausgestattet ist,er dachte immer,ich bilde mir das ein,ich wäre ein Jammerlappen,auf einmal hat er das auch,so was macht mich wütend,wenn einer mit meiner Krankheit sich scchmückt,ja der kann meinetwegen diesen Dreck da haben,dann sieht er ja,wie das mit COPD und KHK ist.Hat jemand von euch so eine Erfahrung gemacht? ES grüßt euch iUHanG
iU98HenG
 
Beiträge: 44
Registriert: Fr Aug 20, 2010 3:54 pm

Beitragvon ekaeka am Mo Okt 04, 2010 10:45 pm

Titel: Re: Angst ,alleine zu sterben

Da ich deinen namen nicht entziffern kann schreibe ich mal hallo meine liebe .Zutiefst habe ich deinen bericht gelesen und den ganzen tag darüber nachgedacht .Ich bin zwar nicht betroffen von dieser krankheit aber mein mann hat seit sieben jahren copd . Da bin ich voll in kenntniss und kann es nachvollziehen wie dir zu mute ist keinen an deiner seite zu haben .Mein mann hat braucht 24 stunden sauerstoff und nachts hat er noch eine beatmungsmaske .Diese maske hilft ihn bei der ausatmung ,so das er sich morgens bedeutend besser fühlt .Nun zu deinen freund ,wenn ihn die spielautomaten wichtiger sind als dein leben lasse ihn gehen und darüber spotten geht gar nicht .Soweit du noch kannst lenke dich mit posetiven gedanken ab .Tu dir nur gutes denn sobald du dich aufregst ,kriegst du noch weniger luft .Ich wünsche dir von ganzem herzen nur das allerbeste vor allen dingen aber viel luft .Liebe grüsse erika !
ekaeka
 
Beiträge: 18
Registriert: Mo Aug 31, 2009 9:49 pm

Beitragvon iU98HenG am Di Okt 05, 2010 11:47 am

Titel: Re: Angst ,alleine zu sterben

Hallo Erika
Wer immer du auch bist ,das ist das liebste,was ich schon nach Jahren nicht mehr gehöhrt habe,vielen Dank. :Ich bin leider noch nicht darüber weg und brauche Zeit,um dies zu überwinden. Ich grüße dich von ganzen Herzen.
Conny.
iU98HenG
 
Beiträge: 44
Registriert: Fr Aug 20, 2010 3:54 pm

Beitragvon Geli09 am Di Okt 05, 2010 2:23 pm

Titel: Re: Angst ,alleine zu sterben

Hallo Conny,
stimmt !!! Erika hat recht einen Partner der nicht hinter dir steht und deine Krankheit ernst nimmt diese und dich sogar verspottet ist es nicht Wert über ihn Gedanken zu machen,das ist das letzte was du brauchst du brauchst ECHTE FREUNDE,Ablenkung und Verständniss.
Ich kenne das Gefühl allein zu sein habe einen Sohn der nur 2 km von mir wohnt er hat aber kaum Zeit sich um mich zu kümmern jedoch kann ich ihn jederzeit anrufen wenn etwas ist leider ist es so das man sich irgendwann nicht mehr traut weil man sich selbst als Belastung empfindet.
Hab den Mut schick deinen Egoisten in die Wüste und geniese die Natur das Leben so gut es geht.Kannst du in eine Selbsthilfegruppe gehen? das wäre was dort verspottet dich niemand denn alle haben die gleiche Krankheit und kennen deine Sorgen und Nöte wenn du nicht hingehen kannst vielleicht kann dich jemand mal besuchen aus dieser Gruppe und dir etwas über die Zeit helfen bis du wieder Postitiv denkst und nicht Gesundheitlich stabiler bist das du dort doch selbst hingehen kannst.Wo wohnst du denn?
LG.Geli
Geli09
 
Beiträge: 30
Registriert: Di Feb 03, 2009 8:32 am

Beitragvon iU98HenG am Mi Okt 06, 2010 10:28 am

Titel: Re: Angst ,alleine zu sterben

Hallo EL.Geli
Ich wohne in Wilhelmshaven und die Selbsthilfegruppe ist in Sande,zu weit weg,und die Sitzung ist Samstag,wo die Busse seltener fahren,da steht man 1volle stunde ,bis mal etwas kommt,das habe ich alles schon hinter mir und nun auch keine Kraft mehr dazu. ichbin aus Köln hier nin gezogen,und es ist schwer hier mit den Einheimichen warm zu werden,wo ich so oder so am Boden bin. Es grüßt Conny.
iU98HenG
 
Beiträge: 44
Registriert: Fr Aug 20, 2010 3:54 pm

Beitragvon Geli09 am Mi Okt 06, 2010 2:00 pm

Titel: Re: Angst ,alleine zu sterben

Hallo Conny,
hab dir ne PN geschickt ruf mich an wenn du magst.
Das mit den Entfernungen und Bussen kenne ich deshalb hat mein Lufa mir ein Attest gegeben das einen Umzug notwendig macht so das ich im Zentrum bin und keine langen Beschwerlichen Wege gehen muss damit ist das einkaufen auch einfacher für mich.Ich wohne in einer Kleinstadt einmal rund und schon ist man durch es gibt im Zentrum viele Bänke so das ein ausruhen jederzeit möglich ist.
Was mir jetzt passiert ist macht mich wütend ich bekomme zusätzlich zur Rente ALGII da ich eine Nachzahlung der Heizkosten erhielt wurde ich aufgefordert die Kosten zu senken eine Extreme Nachzahlung wird nicht übernommen...Baujahr 53 ,3 Außenwände und nicht Isoliert...toll da werde ich wohl ständig Krank sein im Winter zumal oft schon 23 Uhr die Heizung aus ist wenn es noch nicht Eiskalt ist.Ich denke gerade wir mit unsere schweren Krankheit brauchen die gleichbleibende Wärme aber wen interssiert das schon jedenfals nicht die Politiker.
Damit ich nicht so ganz allein bin habe ich einen Kater 6 Monate er war 8 Wochen als er bei mir einzog ein echter kleiner scchwarzer Teufel und voll auf mich fixiert tappst mir immer hinterher und weint wenn ich die Tür mal zu machen muss.
Ich weis das es schwer ist auch ich habe zu den Einheimischen kaum Kontakt,mal ein Hallo das wars.
Vielleicht gibt es ja bei der Caritas jemand der sich etwas um dich kümmern könnte ich glaube das sind Ehrenamliche und machen es Kostenlos.
LG.Geli
Geli09
 
Beiträge: 30
Registriert: Di Feb 03, 2009 8:32 am

Beitragvon iU98HenG am Mi Okt 06, 2010 3:26 pm

Titel: Re: Angst ,alleine zu sterben

hay EL.Geli
Da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen,Das würde ja gegen die Menschlichkeit verstoßen,von wegen frieren oder teuer bezahlen,da sollen die Leute mit dieser Höllenkrankheiten mal gegen die Regierung protesttieren,sas ist ja das allerletzte,was ich da Höhre.Das tut mich für dichund dein Mann aufrechtigt leid.Was kann mann gegen solche raffgierigen Leute sonst noch machen? Das würde mich auch wütend machen.Das mit dem Umzug ist zwar eine Gute Idee,aber leider Fehlt mir das Geld an allen Ecken und Kanten.Womit haben wir so ein Leben verdient?Ich habe noch nie geraucht.Ich habe heute beim Arzt erfahren,das ich auch noch eine Leberzirrose mit großer Zyste habe,ich bin völlg am Ende,das kann man mir glauben.Oh Gott. viele liebe Grßüße und das es dir auch nicht so ergeht wie mir,viel glück.
Conny.
iU98HenG
 
Beiträge: 44
Registriert: Fr Aug 20, 2010 3:54 pm

Beitragvon ekaeka am Mi Okt 06, 2010 9:30 pm

Titel: Re: Angst ,alleine zu sterben

Liebe conny! Eigentlich bin ich nur leserin aber es war mir ein bedürfnis dir zu schreiben . Bin auch nicht mehr die jüngste ,aber meine kinder haben gemeint das ich das auch noch am computer schaffe .Und siehe da ich habe es geschafft . Mit viel willenskraft wirst du es auch schaffen aus deinen tief herrauszukommen .Natürlich kann ich den computer nicht mit deiner krankheit vergleichen ,und das möchte ich auch auf keinen fall .Wahre freunde erkennst du die auch in sehr schlechten zeiten zu dir halten ,Danke sagen möchte ich dir für deine lieben worte .Ich persönlich drücke dir nicht nur die daumen sondern die ganze hand und gib nicht auf . Ganz liebe grüsse erika !
ekaeka
 
Beiträge: 18
Registriert: Mo Aug 31, 2009 9:49 pm

Beitragvon bienle am Mi Feb 09, 2011 6:40 pm

Titel: Re: Angst ,alleine zu sterben

Hallo Conni,

auch ich habe lange habe laaange über deinen Bericht nachgedacht! :!:
Da ich auch COPD habe und bereits nur noch einen Fev1 von 0,3 litern, weiß ich wohl, wie du dich fühlst! Und ich bin erst 23!
Ich weiß die Lebensqualität ist stark eingeschränkt, so dass schon fast nichts mehr übrig bleibt, aber konzentrier dich auf das was du hast und versuch daraus das Beste zu machen und komm ja nicht auf die Idee daran zu zweifeln, dass es nicht richtig sein könnte, denn alles was dir gut tut ist richtig! :)
Manchmal ist es gut sich einfach in einem Forum, wie hier, sich auszuk.... aber du musst auch den Blick nach vorne behalten! Und wenn gar nichts mehr geht, fang an zu beten! Ich weiß es hört sich jetzt reichlich beschi.... an und das von einer 23 jährigen, aber du kannst mir glauben, wenn ich sage, dass ich weiß wie es dir geht und beten hat bei letztes Jahr super geholfen, da war ich nämlich schon nah dran, mich zu verabschieden!
Ich wünsche dir, dass du neuen Mut und Aufschwung fassen kannst und natürlich viiiiiel Luft!!
Bienle
bienle
 
Beiträge: 7
Registriert: Fr Jan 28, 2011 5:46 pm

Beitragvon iU98HenG am Do Feb 10, 2011 12:21 pm

Titel: Re: Angst ,alleine zu sterben

Hallo Bienle
Vielen Dank für deine Email
Das es schon in deinem Alter so weit vortgeschritten ist,kann es nur ALpha1 Antitrypsinmangel sein,das ist eine erbliche Form des Lungenemphysems.Wenn du blau wirst,so kann es das Herz sein,was dadurch in mitleidenschaft gezogen wird.Kennst du die webseite Lungenärzte im Netz?Da wird man so richtig über COPD und seine folgen aufgeklärt.Ich bin 55J.und NIchtraucherin und habe COPD3 mit Herzbeteiligung.Bekommst du Sauerstoff?Rauchst du?Du mußt stark sein weil du noch so jung bist.Gehe dein leben langsam an und lasse dir mit allem viel zeit,auch wenn es andere nicht verstehen,so sind die es nicht wert,das man sich wegen solche Leute abhetzt.Wir wissen es ja am besten,was uns gut tut und wir bleiben so lange am Ball wie nur möglich und lassen uns nicht unterkriegen.Wir müssen kämpfen,sonst geht es noch schneller berab und

wir brauchen Kraft um das durchzustehen. Ich wünsche dir viel LUft und Glück
ein netter Gruß Conny
iU98HenG
 
Beiträge: 44
Registriert: Fr Aug 20, 2010 3:54 pm

Beitragvon angie565656 am Do Feb 10, 2011 10:48 pm

Titel: Re: Angst ,alleine zu sterben

Hallo liebe COPD erkrankte, bin neu in diesem Forum und habe auch schon seid mehren Jahren COPD.
Bin 54 Jahre alt und würde gerne wissen wie es anderen CoPD erkrankten so geht.
Habe eine Allergie gegen Hühnerfedern.
LG Gela :)
angie565656
 
Beiträge: 1
Registriert: Do Feb 10, 2011 10:16 pm


Zurück zu COPD & Lungenemphysem

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Kliniken in Ihrer Nähe

"Wir brauchen ein wärmeres Klima"

Alzheimerkranke sind nicht nur eine leere Hülle ohne Verstand. "Ich erlebe an mir Verluste, ich erlebe aber auch die anderen Seiten des Menschseins und genieße sie", sagt der 62-jährige Christian Zimmermann aus München, der seit fünf Jahren von seiner Alzheimer-Erkrankung weiß, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

Der Depression davonlaufen

Körperliche Aktivität tut der Seele gut. Deshalb motivieren Therapeuten Depressive immer öfter, sich mehr zu bewegen. "Wir wissen heute durch viele kontrollierte Studien, dass Bewegung Depressionen und Angsterkrankungen lindern kann", begründet Professor Andreas Ströhle, leitender Oberarzt der Spezialambulanz für Angsterkrankungen am Uniklinikum der Charité Berlin, diesen Ansatz in der "Apotheken Umschau".

Unreif statt Zappelphilipp

Wenn bei einem vorzeitig eingeschulten Kind ADHS diagnostiziert wird, sollte in Erwägung gezogen werden, ob es nicht zu unreif für die Schule ist. Eine Studie an der Universität Vancouver (Kanada) zeigte, dass früh eingeschulte Kinder um fast ein Drittel häufiger das Zappelphilipp-Syndrom attestiert bekommen, berichtet die "Apotheken Umschau".

Diabetes: Wie Zucker zu Schmerzen führt

Viele zuckerkranke Menschen leiden unter chronischen Schmerzen, besonders in den Waden und Füßen. Den Mechanismus der diabetischen Nervenerkrankung haben Wissenschaftler um Professor Dr. Angelika Bierhaus und Professor Dr. Peter P. Nawroth, Ärztlicher Direktor der Abeilung Innere Medizin I und Klinische Chemie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, nun aufgeklärt: Das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal, das beim Abbau von Zucker im Blut entsteht, bindet an schmerzleitende Nervenzellen und macht sie überempfindlich.

Keimschleudern im Wartezimmer?

Kein Zweifel, im Wartezimmer eines Kinderarztes warten Krankheitskeime auf ihre Opfer. Trotzdem ist die Ansteckungsgefahr begrenzt. "Das Risiko, dass sich Kinder in der eigenen Familie oder im Kindergarten anstecken, ist viel größer", sagt Dr. med. Thorsten Spranger, Kinderarzt aus Bremen, im Apothekenmagazin "Baby und Familie".