Wegweiser zu über 1.000 Kliniken mit zum Teil detaillierten Darstellungen in Wort und Bild.

Finden Sie die Fach- oder Rehaklinik, die zu Ihnen passt: www.klinik.net

Alzheimer-Medikamente

Moderatoren: Moderator, Moderator, Moderator, Moderator

Beitragvon Petra F. am Fr Jan 25, 2008 4:59 pm

Titel: Alzheimer-Medikamente

Hallo,

braucht ein Alzheimer-Patient immer spezielle Alzheimer-Medikamente oder kann es ihm auch ohne gut gehen?
Anscheinend hat meine Großmutter zuviel Wasser im Körper. Nun gibt es Hinweise darauf, dass das eine Erklärung für Ihre Angstzustände sei. Ist das möglich?

Gruß
Petra
Petra F.
 
Beiträge: 2
Registriert: Mi Jan 16, 2008 9:05 am

Beitragvon Galadriel am Mo Mai 18, 2009 2:36 pm

Titel: Re: Alzheimer-Medikamente

Hallo,

also ich bin mir jetzt nicht sicher was du meinst, aber gegen die Krankheit Alzheimer gibt es Medikamente, wie z.B. Reminyl oder andere. Allerdings braucht ein an Alzheimer erkrankter Mensch für andere Beschwerden keine besonderen Medikamente, falls du das meinst. Gegen Wassereinlagerungen gibt es spezielle Entwässerungstabletten, ich kenne zum Beispiel Furorese 40 mg, aber da gibt es eine breite Auswahl.
Galadriel
 
Beiträge: 5
Registriert: Fr Mai 18, 2007 8:04 pm

Beitragvon Brigitte_h am Mo Jun 22, 2009 11:39 am

Titel: Re: Alzheimer-Medikamente

Hallo,

also normalerweise braucht ein Alzheimer-Patient auch spezielle Alzheimer Medikamente. Galadriel hat ja schon eins der bekanntesten genannt, Reminyl, es gibt aber auch noch andere. Meiner Ansicht nach, sollte eine Behandlung mit Alzheimermedikamente immer erfolgen, wenn die Chance besteht, die Lebensqualität eines Menschen damit zu verbessern.

Aner mir wäre neu, dass Wassereinlagerungen Angstzustände verursachen können, allerdings bin ich kein Arzt. Wie alt ist denn deine Großmutter, bzw. wie weit ist die Alzheimererkrankung schon fortgeschritten?
Brigitte_h
 
Beiträge: 4
Registriert: Mo Jun 22, 2009 10:51 am

Beitragvon exfrau am Do Apr 21, 2011 11:56 pm

Titel: Re: Alzheimer-Medikamente

Hallo, ich bin neu hier und würde dieses Thema gerne wieder aufnehmen.

Mein Exmann ist demenzkrank und seit ein paar Wochen in stationärer Kurzzeitpflege. Da ich eine Vorsorge-Betreuungs-Vollmacht für ihn habe, fühle ich mich - insbesondere im Sinne unserer drei erwachsenen Kinder - verantwortlich für ihn und seine Medikation.

Er bekommt dreimal täglich 'Seroquel', sowie Lorazepam (5 x 1/2) zum einnehmen.
'Reminyl" ist bisher nicht vorgesehen.

Das Neuroleptikum 'Seroquel' wurde in wissenschaftlichen Studien als kontraindiziert, da den geistigen Abbau beschleunigend, erwiesen.

Mein Exmann hat nie in seinem Leben Medikamente (außer manchmal Aspirin bei Kopfschmerzen) eingenommen oder verschrieben bekommen.

Hat ein Angehöriger eines Demenzkranken Erfahrungen mit der Wirkung von Seroquel auf den Pflegebedürftigen???

Über Antworten würde ich mich sehr freuen!

Es grüßt die Exfrau
exfrau
 
Beiträge: 1
Registriert: Do Apr 21, 2011 11:35 pm


Zurück zu Alzheimer

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Kliniken in Ihrer Nähe

"Wir brauchen ein wärmeres Klima"

Alzheimerkranke sind nicht nur eine leere Hülle ohne Verstand. "Ich erlebe an mir Verluste, ich erlebe aber auch die anderen Seiten des Menschseins und genieße sie", sagt der 62-jährige Christian Zimmermann aus München, der seit fünf Jahren von seiner Alzheimer-Erkrankung weiß, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

Der Depression davonlaufen

Körperliche Aktivität tut der Seele gut. Deshalb motivieren Therapeuten Depressive immer öfter, sich mehr zu bewegen. "Wir wissen heute durch viele kontrollierte Studien, dass Bewegung Depressionen und Angsterkrankungen lindern kann", begründet Professor Andreas Ströhle, leitender Oberarzt der Spezialambulanz für Angsterkrankungen am Uniklinikum der Charité Berlin, diesen Ansatz in der "Apotheken Umschau".

Unreif statt Zappelphilipp

Wenn bei einem vorzeitig eingeschulten Kind ADHS diagnostiziert wird, sollte in Erwägung gezogen werden, ob es nicht zu unreif für die Schule ist. Eine Studie an der Universität Vancouver (Kanada) zeigte, dass früh eingeschulte Kinder um fast ein Drittel häufiger das Zappelphilipp-Syndrom attestiert bekommen, berichtet die "Apotheken Umschau".

Diabetes: Wie Zucker zu Schmerzen führt

Viele zuckerkranke Menschen leiden unter chronischen Schmerzen, besonders in den Waden und Füßen. Den Mechanismus der diabetischen Nervenerkrankung haben Wissenschaftler um Professor Dr. Angelika Bierhaus und Professor Dr. Peter P. Nawroth, Ärztlicher Direktor der Abeilung Innere Medizin I und Klinische Chemie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, nun aufgeklärt: Das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal, das beim Abbau von Zucker im Blut entsteht, bindet an schmerzleitende Nervenzellen und macht sie überempfindlich.

Keimschleudern im Wartezimmer?

Kein Zweifel, im Wartezimmer eines Kinderarztes warten Krankheitskeime auf ihre Opfer. Trotzdem ist die Ansteckungsgefahr begrenzt. "Das Risiko, dass sich Kinder in der eigenen Familie oder im Kindergarten anstecken, ist viel größer", sagt Dr. med. Thorsten Spranger, Kinderarzt aus Bremen, im Apothekenmagazin "Baby und Familie".